Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Downloads und Unterlagen zur Vorbereitung und Durchführung der Projekttage. Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und Akteur:innen sowie alle, die an der Organisation und Umsetzung der Unterrichtseinheiten beteiligt sind. Zur Verfügung stehen unter anderem Vorlagen, Plakate, Beispiele aus der Praxis, Bildungskoffer zum Ausleihen, Infomaterialien, Unterrichtsmaterialien, Videos und vieles mehr. Die Materialien unterstützen Sie dabei, die Projekttage strukturiert zu planen und erfolgreich durchzuführen.
Pferde sind beliebt, viele Kinder und Erwachsene sind Pferdenarren. Während Pferde heutzutage v.a. als Hobby oder für professionelle Zucht und Reitsport gehalten werden, waren sie über Jahrtausende als Nutztier unverzichtbar. Der Baustein erläutert, warum das leistungsstarke Säugetier früher so bedeutsam war. Das Hauspferd und seine über 200 (manche sagen über 300) Rassen, wie wir sie heute kennen, stammen von Wildpferden ab. 2009 wiesen Forscher nach, dass vor 5.000 Jahren Bewohner des heutigen Russland, Kasachstan, Rumänien und der Ukraine Wildpferde domestizierten.
Kräuter gibt es in einer Vielzahl an Arten und Sorten. Mit ihrem charakteristischen Aroma sprechen sie den Geschmacks- und Geruchssinn direkt an. So schulen sie die sinnliche Wahrnehmung, sorgen für Farbe, Genuss und Abwechslung beim Kochen und Essen und fördern die Gesundheit. Viele Küchenkräuter lassen sich ohne viel Aufwand leicht selber anbauen.
Die Mehrheit aller gesetzlichen Regelungen, die Einfluss auf die deutsche Landwirtschaft nehmen, wird in Brüssel entschieden. Häufig hört man in den Nachrichten von neuen oder gestrichenen Subventionen oder anderen Steuerungsmaßnahmen. Der Unterrichtsbaustein erklärt Hintergründe und zentrale Begriffe, die helfen, aktuelle Beschlüsse zu verstehen und einzuordnen. Die deutsche Agrarpolitik ist eng mit den Entscheidungen der Europäischen Union (EU) verbunden. Die europäische Agrarpolitik gehört seit Beginn der Einigung Europas vor über 50 Jahren zu den wichtigsten Aufgabenfeldern der EU-Politik. Die Markt- und Preispolitik sowie die Agrarstrukturpolitik der EU werden zu großen Teilen auf europäischer Ebene geregelt und durch die Bundesregierung und die Bundesländer umgesetzt.
Bereits aus den vier Grundzutaten Mehl, Wasser, Salz und einem Triebmittel wie z.B. Hefe lassen sich viele verschiedene Teige kneten und schmackhafte Brotsorten backen. Brot ist eines der ältesten Grundnahrungsmittel und eng mit unserer Kultur und Geschichte verbunden. In Deutschland gibt es eine weltweit einzigartige Vielfalt. Der Baustein beleuchtet Traditionen, Trends und sensorische Aspekte. Hier sind die Brotauswahl und somit auch die Brotgeschmäcker sehr facettenreich. Es werden mehr als 300 verschiedene Brotsorten gebacken. Diese beeindruckende Vielfalt hat mehrere Gründe:
Sie sind oft scheu und verstecken sich, aber sie sind da. Oft unbemerkt schleichen sie sich sogar in Dörfer und Städte. Große wie kleine Kinder sind fasziniert, wenn sie die Tiere beobachten können, doch bei der Begegnung von Mensch und Tier gilt es einiges zu beachten. Die folgende Lerneinheit stellt einige Wildtiere und Regeln zum Umgang mit ihnen vor.
Im Geschäft kann man verschiedene Milchsorten kaufen, allein von der Kuh gibt es einige Sorten. Auf den Packungen stehen Fremdwörter wie "homogenisiert". Die Unterrichtseinheit beschreibt, was diese Begriffe bedeuten und wie die Molkereien aus roher Kuhmilch Trinkmilch herstellen. Nach dem Melken wird die Rohmilch von 37 Grad Celsius auf etwa vier Grad Celsius heruntergekühlt und in Tanks beim Landwirt gelagert. In der Rohmilch dürfen nicht mehr als 100.000 Keime pro Milliliter enthalten sein. Die niedrige Lagertemperatur stoppt das Bakterienwachstum und ist Voraussetzung für die Haltbarkeit der Milch. Durchschnittlich alle zwei Tage holt der Molkerei- Tanksammelwagen die Rohmilch bei den landwirtschaftlichen Betrieben ab. Die Tankwagen fassen meist je 25.000 Liter Inhalt.
Bäuerliche Familienbetriebe prägen in vielen Teilen der Welt die Landwirtschaft, auch in Deutschland. Mit dem "Internationalen Jahr der familienbetriebenen Landwirtschaft" möchten die Vereinten Nationen (UN) in 2014 auf deren Bedeutung hinweisen. Zu diesem Anlass behandelt der Unterrichtsbaustein die Entwicklung der Familienbetriebe in Deutschland. Mit dem Jahresthema möchte die UN den Beitrag der Familienbetriebe in aller Welt zur globalen Ernährungssicherung, zur Verbesserung der Lebensbedingungen, zur Armutsbekämpfung, zum Schutz der Umwelt sowie der Artenvielfalt im ländlichen Raum hervorheben.
Dieser Unterrichtsbaustein führt entlang der Wertschöpfungskette von dem Rohstoff Getreide über seine Verarbeitung in der Mühle hin zu Brot, Backwaren & Co. - den Endprodukten. Dabei geht er vor allem auf die Mühle als wichtiges Bindeglied zwischen Landwirtschaft und Backgewerbe, Lebensmittelwirtschaft sowie privaten Haushalten ein. In enger Abstimmung mit ihren Rohstofflieferanten und Kunden erfüllen die Mühlen deren hohe Anforderungen an Qualität und Sicherheit und erzeugen eine Vielfalt an speziellen Mühlenprodukten. Die Mengen und Qualitäten des hiesigen Brotgetreides sind in der Regel so gut, dass 95 Prozent der in deutschen Mühlen verarbeiteten Menge aus Deutschland stammt. Die Mühlen stellen pro Jahr 5,7 Mio. t Mahlerzeugnisse aus Weichweizen, etwa 300.000 t aus Hartweizen und rund 710.000 t aus Roggen her.
Wer sich die Rinder in Ställen und auf Weiden mal genauer anschaut, entdeckt große Unterschiede. Der Baustein stellt die wichtigsten Rassen mit Eigenschaften und Bedeutung vor. Das europäische Hausrind stammt von einem mächtigen Wildrind, dem Auerochsen bzw. Ur, ab. Bereits vor 10.000 Jahren hielt und züchtete der Mensch die ersten Rinder als Nutz- und Arbeitstier. Sie versorgten die Menschen mit Milch und Fleisch und dienten z.B. als Zugtier. Bis heute ist das Hausrind eines der wichtigsten Nutztiere. Weltweit gibt es etwa 100 Rinderrassen, viele mit regionaler Ausprägung. Sie unterscheiden sich z.B. durch äußere Merkmale wie Größe und Körperbau, Farbe, Haarlänge und Hörner. Zu den bekanntesten Rassen in Deutschland zählen Holstein (Schwarz- und Rotbunt), Fleck- und Braunvieh.
Auch wenn eine deutliche Mehrheit der Verbraucher konventionell erzeugte Lebensmittel bevorzugt - die Nachfrage nach Bio-Produkten wächst. Die ehemals kleine Nische weniger Bio-Pioniere kennt mittlerweile jedes Kind. Doch was bedeutet das "bio" auf den vielen Lebensmittelpackungen? Der Baustein erklärt kindgerecht die wichtigsten Unterschiede. Eine wesentliche Voraussetzung für die Erzeugung von Bio-Produkten ist die ökologische Landwirtschaft, sprich Landbau und Tierhaltung. Sie hat ihren Ursprung in den Ideen und der Arbeit von Rudolf Steiner und anderen Landwirten und Wissenschaftlern. Sie hatten bereits in den frühen 1920er-Jahren u.a. den Einsatz chemischer Dünger abgelehnt. Heute ist es auch die Gentechnik, die in der ökologischen Landwirtschaft ein Tabu ist.
Es ist ein heiß diskutiertes Thema, das immer wieder durch die Presse schwappt und Verbraucher verunsichert. Kritiker behaupten, Arzneimittel würden falsch und zu häufig eingesetzt. Die Landwirte heben hervor, dass die Tiere die Mittel zur Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten brauchen. Doch wofür werden sie überhaupt verwendet? Der Unterrichtsbaustein möchte Fakten erläutern und zu einer sachlichen Diskussion beitragen. Die Anwendung von Tierarzneimitteln, also Produkten zur Vorbeugung und Bekämpfung von Krankheiten, ist unverzichtbarer Baustein des sogenannten Tiergesundheitsmanagement.
Nicht nur für die deutschen Landwirte ist der Getreideanbau ein wichtiger Erwerbszweig, denn auf dem überwiegenden Teil des weltweiten Ackerlandes wird Getreide angebaut. Für viele Menschen auf der ganzen Welt ist Getreide - insbesondere Weizen - nach wie vor ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Dieser Unterrichtsbaustein schlägt den Bogen von der globalen Betrachtung des Getreidemarkts über die Preisbildung bis zum Getreide- und Mehlmarkt in Deutschland. Die Getreidepreise werden von den internationalen Agrarmärkten geprägt. Warenterminbörsen ermöglichen den Landwirten, ihr Getreide bereits vor der Ernte oder dem Anbau auf einem bestimmten Preisniveau abzusichern.