Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Downloads und Unterlagen zur Vorbereitung und Durchführung der Projekttage. Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und Akteur:innen sowie alle, die an der Organisation und Umsetzung der Unterrichtseinheiten beteiligt sind. Zur Verfügung stehen unter anderem Vorlagen, Plakate, Beispiele aus der Praxis, Bildungskoffer zum Ausleihen, Infomaterialien, Unterrichtsmaterialien, Videos und vieles mehr. Die Materialien unterstützen Sie dabei, die Projekttage strukturiert zu planen und erfolgreich durchzuführen.
Kühe geben Milch - das weiß jedes Kind. Aber wissen Kinder auch, wo und wie unsere Milchproduzenten heutzutage leben? Oft haben sie falsche Vorstellungen von der Milchviehhaltung: Wie im Kinderbuch stellen sie sich ein paar Kühe auf der grünen Wiese, angebunden im kleinen Stall oder gar lilafarbig wie in der Werbung vor. Dieser Unterrichtsbaustein blickt mit den Kindern hinter die Tore eines modernen Kuhstalls.
Die Honigbiene ist als blütenbestäubendes Insekt Deutschlands drittwichtigstes Nutztier. Ohne Bienen gingen die Fruchtbildung und Vermehrung der Wild- und Nutzpflanzen so massiv zurück, dass die gesamte Natur und Landwirtschaft einen erheblichen Schaden nähmen. Was ist an der Honigbiene so besonders, dass sie eine so große Bedeutung erlangen konnte? Und warum muss sie geschützt werden?
Die globale Klimaerwärmung ist eine der größten umweltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Infolge der UN-Klimakonferenz von Ende 2009 wird auch diskutiert, welche Rolle die Land- und Forstwirtschaft dabei spielt. Einerseits wirken sich die Treibhausgase dieses Sektors auf das Klima aus. Auf der anderen Seite ist die Landwirtschaft selbst stark von den Auswirkungen des Klimawandels, wie z.B. den veränderten Anbaubedingungen, betroffen und muss sich anpassen. Die Landwirtschaft strebt an, Lebensmittel in ausreichender Menge und guter Qualität mit den geringsten Emissionen nachhaltig zu erzeugen. Dieser Unterrichtsbaustein gibt dazu einen Überblick.
Mehl ist unentbehrlich in jeder Küche. Geht es aus, kann im nächsten Supermarkt leicht für Nachschub gesorgt werden. Von Weizenmehl Type 405 über Weizengrieß und Dinkelmehl bis Roggenvollkornschrot ist die Auswahl groß. Rund 600 deutsche Mühlen vermahlen Jahr für Jahr rund acht Millionen Tonnen Weizen und Roggen. Ihre Mahlerzeugnisse sind die Grundlage für die große Vielfalt an Brot, Backwaren und anderen Getreideprodukten in Deutschland. Dieser Unterrichtsbaustein führt von den Getreidekörnern zu den verschiedenen Mahlprodukten in der Mühle.
Der Apfel ist nicht nur bei Kindern bekannt und beliebt. Nach wie vor ist er das gefragteste Obst in Deutschland. Etwa neun Kilogramm Äpfel verschiedenster Sorten verzehrte jeder Bundesbürger durchschnittlich im Jahr 2009. Das knackige Obst - schon fix und fertig in seiner Schale verpackt - ist eine gesunde Zwischenmahlzeit für die Schulpause und unterwegs. Die Geschmacks- und Sortenvielfalt von Äpfeln sowie die verschiedenen Anbauarten gilt es mit diesem Unterrichtsbaustein zu entdecken.
Nachwachsende Rohstoffe (NawaRo) bieten der Industrie Chancen für eine ressourcenschonende und umweltverträgliche Produktion. Eine Gesellschaft braucht Rohstoffe für viele Alltagsprodukte wie Bau- und Werkstoffe, Reinigungsmittel, Kosmetik, Klebstoffe und Textilien. Auf unseren Feldern (und in den Wäldern) wachsen eine Reihe von Kulturpflanzen wie Raps, Kartoffeln und Mais, die je nach Sorte Ausgangsstoffe für die Industrie liefern. Der folgende Unterrichtsbaustein vermittelt einen Überblick über die Vielzahl der NawaRos für die Industrie und deren breite Produktpalette.
Die Kartoffel ist eines unserer wichtigsten Grundnahrungsmittel. Der Anbau und die Ernte der Knollen haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Arbeiten, die früher viele Arbeitsvorgänge von Hand erfordert haben, werden heute mithilfe von Maschinen und Geräten oft in einem Arbeitsgang erledigt. Der Baustein zeigt am Beispiel des Kartoffelanbaus auf, wie sich mit der Technik auch die Anbau- und Arbeitsweise gewandelt hat.
Zucker wird ganz selbstverständlich zum Backen und Kochen oder zum Süßen von Getränken verwendet. Doch woher kommt er eigentlich? Die Zuckerfabrik stellt keinen Zucker her, obwohl man es vom Namen her annehmen könnte. Dort wird der in der Zuckerrübe gespeicherte Zucker lediglich herausgelöst. Mit diesen Unterrichtsideen begleiten die Kinder Zuckerrüben von der Aussaat bis zur Ernte.
Der Boden ist allgegenwärtig und eine Selbstverständlichkeit. Dass er weit mehr als eine beliebige Unterlage oder störender Dreck ist, nehmen wir meist nicht bewusst wahr. Fruchtbarer Boden, auf dem Pflanzenwachstum und Nahrungsmittelproduktion möglich sind, ist eine Grundlage der menschlichen Existenz. Der Unterrichtsbaustein stellt den Boden in seiner unentbehrlichen Bedeutung in den Mittelpunkt und zeigt erste Einstiege in das Thema auf.
Ebenso wie die Industrie vermehrt auf Nachwachsende Rohstoffe setzt, wächst auch die Nachfrage nach biogenen Energiequellen für Strom, Wärme und Kraftstoffe. Beim Einsatz energiereicher Biomasse nimmt Mais neben Holz und Raps eine Spitzenstellung ein. Er ist der wichtigste Biomasselieferant für die zunehmende Energiegewinnung in Biogasanlagen. Was ist Biogas, wie wird es hergestellt und was macht den Mais für diese Anlagen so nützlich?
GPS-Geräte und "Navis" kennt und nutzt heute fast jeder. Sie werden im Straßen-, Flug- und Schiffsverkehr oder bei Wanderungen eingesetzt. Doch es dürfte viele überraschen, dass Agraringenieure Landmaschinen mit GPS entwickeln und bauen. Was macht ein Landwirt damit? Und was ist GPS überhaupt? Seit Jahrtausenden blicken die Menschen zur Orientierung in den Himmel, seit wenigen Jahren helfen ihnen Satelliten und GPS-Geräte (Global Positioning System) dabei, ihre Standorte und Routen zu berechnen.
Ob im Rahmen der Lehrpläne, von Schulverpflegung oder Schulobstprogrammen - Obst und Gemüse sind in der Schule ein Thema. Der folgende Beitrag frischt das Basiswissen zu ihrem Wert für die Gesundheit auf und stellt Ideen und bewährte Ansätze zur Ernährungsbildung mit Obst und Gemüse im Unterricht vor.