Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Downloads und Unterlagen zur Vorbereitung und Durchführung der Projekttage. Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und Akteur:innen sowie alle, die an der Organisation und Umsetzung der Unterrichtseinheiten beteiligt sind. Zur Verfügung stehen unter anderem Vorlagen, Plakate, Beispiele aus der Praxis, Bildungskoffer zum Ausleihen, Infomaterialien, Unterrichtsmaterialien, Videos und vieles mehr. Die Materialien unterstützen Sie dabei, die Projekttage strukturiert zu planen und erfolgreich durchzuführen.
Auf etwa 60 Prozent des deutschen Ackerlandes wächst Futter- und Brotgetreide. Bis auf den Feldern aus einem kleinen Samenkorn eine prächtige Getreidepflanze mit vollen, reifen Ähren gedeiht, vergeht fast ein ganzes Jahr. In dieser Zeit benutzt der Landwirt etwa zehn verschiedene landwirtschaftliche Geräte und Landmaschinen, um die Pflanzen großzuziehen, zu pflegen und schließlich zu ernten.
Wir meinen meistens die süßen Kristalle aus der Zuckerrübe, wenn wir von „Zucker“ sprechen. Er ist ein reines Naturprodukt, das direkt auf dem Feld entsteht. In der Zuckerfabrik wird er lediglich aus der Rübe herausgelöst. Dieser Unterrichtsbaustein beleuchtet die Bedeutung des Haushaltszuckers (chemisch: Saccharose) in der Ernährung sowie seine Eigenschaften bei der Verwendung und Herstellung von Lebensmitteln.
In Deutschland werden täglich Tausende Rinder, Schweine und andere Nutztiere transportiert: z. B. zu Züchtern, Mästern und Schlachthöfen. Das Lebendvieh soll sein Ziel unversehrt erreichen – dafür sind alle beteiligten Personen verantwortlich. Wie läuft ein Transport ab? Welche Regeln sind zu beachten?
Auch im Herbst und Winter reift hierzulande vitaminreiches Gemüse. Es ist vielseitig in Aussehen und Geschmack. Dieser Unterrichtsbaustein lässt Kinder die Vielfalt des einheimischen Wintergemüses erleben.
Im Herbst beginnt die Zuckerrübenernte, die sogenannte Kampagne: In den Anbaugebieten sind die mit Rüben beladenen Lastwagen auf dem Weg zur Zuckerfabrik unübersehbar. Nun ist die Zeit günstig, mit den SchülerInnen den Zucker zu erforschen. Anhand einfacher Versuche lernen die Kinder die verschiedenen Eigenschaften des Zuckers kennen.
Bis Milch, Joghurt und Butter bei den Konsumenten auf dem Tisch stehen, haben sie bereits einen langen Weg hinter sich, an dem einige Akteure beteiligt sind. Entsprechend wird der Milchpreis im Handel von vielen verschiedenen Faktoren bestimmt. Dieser Unterrichtsbaustein verfolgt die Stufen der Wertschöpfungskette zwischen Kuh und Konsument und beleuchtet die Einflussfaktoren auf den Milchpreis.
Lebensmittel bestehen meist aus vielen verschiedenen Zutaten. Das Imitieren von Lebensmitteln und ihren Zutaten hat eine lange Tradition und verschiedene Gründe. Durch Medienberichte ist dieses Thema hochaktuell. Die Unterrichtseinheit stellt einzelne Imitate vor und hinterfragt deren Zusammensetzung und Nutzen.
Im Frühjahr beginnen die Landwirte wieder mit der Auspflanzung eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel weltweit: der Kartoffel. Der folgende Unterrichtsbaustein möchte dazu anregen, mit den Kindern gemeinsam zu erforschen, wie der Rohstoff für Püree, Fritten und Klöße wächst.
Ob Brot, Müsli oder Popcorn – die Vielfalt der Getreideprodukte ist groß und Kinder essen sie gerne und täglich. Viele Kinder bringen aber die ihnen bekannten Lebensmittel nicht mehr mit dem Ausgangsprodukt Getreide in Verbindung. Sie wissen nicht, wie die unterschiedlichen Sorten aussehen, heißen und was aus ihnen hergestellt wird. Handlungsorientiert und mit allen Sinnen begreifen und lernen Kinder am liebsten und besten. Das Thema Getreide bietet dafür viele Möglichkeiten, z.B. im Rahmen verschiedener Lernstationen eines "Getreide-Entdeckungspfads".
2010 war das Internationale Jahr der Artenvielfalt. Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten bedeutet auch einen großen Pool an genetischen Ressourcen. Die Erhaltung dieses Pools ist nicht nur um seiner selbst willen notwendig sondern auch Grundlage für die zukünftige Züchtung oder die Gewinnung von Natur- und Arzneistoffen. Ebenso schützenswert sind die Arten die in der heimischen Kulturlandschaft leben. Dies gilt z.B. nicht nur für die Bienen die für die Bestäubung vieler Pflanzen unverzichtbar sind. Neben dieser Funktion einer Art gibt es nämlich viele balancierende und stabilisierende Effekte von Arten und Artengemeinschaften ohne die unsere Ökosysteme und die Naturkreisläufe nicht funktionieren würden. Über 83 % der Fläche in Deutschland werden land- und forstwirtschaftlich genutzt. Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten der Artengemeinschaften und Lebensräume ist erst durch die Landwirtschaft entstanden. Und doch steht die Landwirtschaft heute zum Teil in der Kritik: Monokulturen Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel so die häufigsten Argumente würden die Biodiversität gefährden und sogar zum Aussterben einzelner Arten führen. Und tatsächlich liegt das Maximum der Artenvielfalt in Deutschland schon mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Aber: Die Ursachen dafür sind vielfältig und reichen weit über die Landwirtschaft hinaus. Stichworte sind z.B. Aufgabe der Landnutzung Beseitigung von Sonderstandorten wie Mooren Auffüllung und Bebauung Entwässerung oder auch Flurbereinigung. Wenn kaum noch Kulturpflanzen wie z.B. Hafer oder Lein (Flachs) angebaut werden weil entsprechend der Nachfrage am Markt vorzugsweise Weizen Zuckerrüben Raps oder Mais zum Anbau kommen wird natürlich auch die Kulturartenvielfalt eingeengt. Damit schrumpft der Lebensraum der Tier- und Pflanzenarten die mit oder von diesen Kulturpflanzen leben. Blühflächen an den Äckern nicht geerntete Getreidestreifen (als Nahrung und Rückzugsgebiet für Feldhamster) Lerchenfenster (Freiflächen in den Äckern für Feldlerchen) sind Beispiele zur Förderung der Biodiversität." data-original-title="Biodiversität">Biodiversität. Aber warum ist die biologische Vielfalt so wichtig, dass danach ein ganzes Jahr benannt wird? In Kürze: Weil sie immer weiter abnimmt und dadurch viele Nutzpflanzen und -tiere gefährdet sind. Um diesen Prozess nachvollziehen zu können, nimmt dieser Unterrichtsbaustein die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Zeitreise durch die Entwicklungsgeschichte der biologischen Vielfalt bei Nutzpflanzen und -tieren in Mitteleuropa von der Jungsteinzeit bis in die Zukunft.
Genau wie wir Menschen werden Pflanzen durch falsche Ernährung krank. Damit Nutzpflanzen ausreichend Nahrung für Mensch und Tier produzieren können, muss sie der Landwirt optimal versorgen. Der folgende Unterrichtsbaustein erklärt, warum und wie Nutzgärtner und Landwirte mit Dünger arbeiten.
Erdbeeren eröffnen Mitte Mai die Erntesaison einheimischen Obsts. Für eine gute Ernte der saftigen, aromatischen Früchte starten die Vorbereitungen schon ein Jahr im Voraus. Der Unterrichtsbaustein zeigt, wie die beliebte Nascherei auf dem Feld oder im eigenen Garten wächst und reift.